Archiv für den Monat: März 2021

… so lautet die Überschrift eines Artikels, der heute in der Allgemeinen Zeitung Coesfeld zu meiner neuen Schreibwerkstatt erschienen ist.

Aktuell sind noch 3 Plätze frei.

Alltagsinseln – Eine Schreibwerkstatt in Briefen

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am Freitag, 26. März 2021 in Allgemein |

 

» Der wahre Brief ist seiner Natur nach poetisch. «
— Novalis

Nach fast genau einem Jahr Pause starte ich nach Ostern wieder eine Schreibwerkstatt.
Da unklar ist, wann Präsenzveranstaltungen wieder möglich sein werden habe ich eine/ meine Alternative gefunden: Eine Schreibwerkstatt in Briefen.
Zusammen mit der Familienbildungsstätte Coesfeld werde ich dieses neue Format erproben.
Anders als bei bereits bestehenden Angeboten bekommen die TeilnehmerInnen hier nicht „nur“ Impulse per Post, zu denen sie dann schreiben können, sondern – wie in einer Schreibwerkstatt vor Ort – gibt es auch die Möglichkeit, die Texte zu teilen und dazu in Resonanz zu gehen. Wie in der Schreibwerkstatt vor Ort ist das natürlich freiwillig. Die TeilnehmerInnen können bei jedem Text neu entscheiden, ob er mit der Gruppe geteilt werden möchte oder nicht.

Hier gibt es weitere Informationen und hier können Sie sich anmelden.

Rückblick: Careletter mit den Lesebürger*innen

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am Donnerstag, 25. März 2021 in Allgemein |

 

» Die Post ist die Trösterin des Lebens,

denn sie verwandelt Abwesende in Gegenwärtige. «
— Voltaire

Mit dem ersten Lockdown 2020 begannen meine KollegInnen sich den digitalen Alternativen für Präsenzveranstaltungen zuzuwenden. Auch ich probierte verschiedenes aus, spürte jedoch – so richtig ist das nicht meins. Ich brauchte eine andere Alternative.
Schon kurze Zeit nach dem Lockdown hing beim Altenheim hier im Ort ein selbstgemaltes Plakat, das in großen bunten Buchstaben um Briefe für die BewohnerInnen bat. Das Wort „Careletter“ hatte ich da noch nicht für mich entdeckt, aber im Grunde war es ein Stapel Careletter, also Fürsorgebriefe, die ich am nächsten Tag zum improvisierten Briefkasten am Absperrgitter des Altenheims brachte.
Über eine liebe Kollegin stieß ich zu den Lesebürger*innen des Center for literature. Für 2020 war ein Literaturfestival zum Thema Care geplant. Da aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht alles so wie ursprünglich geplant stattfinden konnte wurden Alternativen erdacht. Es gab Care Pakete für Einrichtungen und schließlich auch Careletter.
So kam es, dass ich im Sommer 2020 zusammen mit acht KollegInnen in der Burg Hülshoff saß und wir gemeinsam überlegten, was so ein Careletter eigentlich braucht. Dann haben wir Gedichte und Geschichte gesucht, Briefumschläge gestaltet und schließlich u.a. für die Menschen des Vereins LichtBlick Seniorenhilfe e.V. in Münster Careletter in Form von Adventsbriefen auf den Weg gebracht.

Rückblick: VHS Dortmund

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am Donnerstag, 25. März 2021 in Allgemein |

 

» A pencil and a dream can take you anywhere… «
— J. A. Meyer

Alltagsinselm

Von 2014 bis 2020 habe ich an der VHS Dortmund Schreibwerkstätten angeboten.
„Sonnenstrahlen für den Winter“ hieß die erste Schreibwerkstatt.
Schon hier stand im Mittelpunkt was mir auch heute noch am Meisten am Herzen liegt in meiner Arbeit mit Gruppen: Das Auffinden von Kraftquellen, der Blick auf das, was schön ist oder auch was schön wäre, mit dem Ziel Inseln im Alltag zu schaffen, die uns gut tun und Stress reduzieren.
In meinen Schreibwerkstätten nutze ich eine bunte Mischung aus Impulsen aus dem kreativen Schreiben , dem biographischen Schreiben , der Poesie- und Bibliotherapie und auch aus dem literarischen Schreiben .

Manchmal stand einer dieser Schwerpunkte im Fokus, wie z.B. das literarische Schreiben beim Nanowrimo oder das biographische Schreiben ( Texte über mich – kreative Biographiefragmente ). Manchmal stand auch eine Form im Fokus wie zum Beispiel Gedichte: Schnupperkurs Gedichtwerkstatt .

Schreibwerkstatt Kreatives Schreiben

2016 übernahm ich von Gisela Schalk die schon seit vielen Jahren etablierte Mittwochsschreibwerkstatt. Die TeilnehmerInnen kamen teilweise bereits viele, viele Jahre jeden Mittwochabend in die VHS in der Hansastraße und waren neugierig auf immer neue Impulse, die sie ins Geschichten schreiben brachten. In diesem Kurs stand das literarische Schreiben im Vordergrund.
Nachdem ich den Kurs übernommen hatte und auch immer wieder einmal TeilnehmerInnen aus meinen anderen Kursen, in denen eher das persönlichkeitsbildende Schreiben im Mittelpunk stand, in den Mittwochskurs gewechselt haben, zeigte sich, dass sich beide Formen gut verbinden lassen.
Jeder Impuls lässt sich auch für eine fiktive Geschichte nutzen. Dies beinhaltet immer auch die Möglichkeit, selbst einen Schritt zurück zu treten und jemand anderen die Hauptrolle in der Geschichte übernehmen zu lassen. Und doch kann mir natürlich auch diese Geschichte etwas über mich selbst erzählen.
Ebenso lässt sich jeder Impuls auch für eine persönliche Resonanz nutzen oder um eine Erinnerung zu erzählen oder für eben genau das, was jetzt gerade in diesem Augenblick „dran“ ist.

Im Frühjahr 2020 ging für mich dann eine sehr bunte und spannende Zeit zu Ende, in der ich sehr viel gelernt habe.

Herzlich Willkommen 2.0!

in Allgemein |
am Donnerstag, 25. März 2021 in Allgemein |

 

» Jeden Morgen ist Welturaufführung. «
— Peter-T. Schulz

Über 4 Jahre gibt es sie nun schon, meine „neue“ Website. Seit dem hat sich nicht viel hier getan in der Rubrik Neues. Aber im Sinne von P.T. Schulz fange ich einfach noch mal neu an. Ich habe die 2,5 Einträge der letzten Jahre gelöscht und starte mit zwei Rückblicken dazu, was in den letzten 4 Jahren in Bezug auf das Schreiben bei mir passiert ist.